eGo-C Anleitung

Das Starterset ist eingetroffen und gleich soll es dampfen? Die Inbetriebnahme einer Ego-C ist in wenigen Schritten erklärt. In dieser kurzen Anleitung beschreibe ich aber nur das Nötigste.

Lieferumfang eines eGo-C Startersets von Joyetech

Starterset Ego-C

Inhalt des Startersets:

- 2 Akkus (650 mAh)
- 5 Verdampfer
- 2 Verdampfergehäuse
- 1 USB-Ladegerät inkl. 230v-Adapter
- 5 Mundstücke
- 1 Tasche

Im Englischen heißen die Verdampfer atomizer head und das Verdampfergehäuse body oder cone. Das Verdampfergehäuse besteht aus zwei Teilen und lässt sich auseinanderschrauben. Hier spricht man im Englischen von atomizer base und atomizer cover oder cone (cover). Im Deutschen gibt es für diese Teile auch gleich mehrere Begriffe (Verdampferbasis bzw. Außenhülle, Abdeckung und bestimmt noch einige mehr). Die Abbildung verdeutlicht das noch einmal, aber viel falsch machen kann man eigentlich nicht, auch wenn es sich erst einmal verwirrend anhört. Auch ich nenne die Teile meist so, wie es mir gerade sinnvoll erscheint.

Einzelteile und Aufbau einer eGo-C

Nun aber zum Dampfen :)

Schritt 1: Akku

Der Taster des Akkus leuchtet bei jeder Betätigung in einer von drei Farben.

weiß: die Kapazität des Akkus beträgt noch mindestens 50 %
hellblau: Kapazität unter 50 %
dunkelblau: Kapazität unter 10 %

Wenn der Taster nicht leuchtet ist sehr wahrscheinlich der Transportschutz aktiv: 5x in kurzen Abständen hintereinander den Taster betätigen = Akku aktivieren oder deaktivieren. Zur Bestätigung leuchtet die LED 3x hintereinander. Sobald der Akku auf diese Weise eingeschaltet wurde, kann anhand der Farbe der LED die Ladekapazität abgelesen werden. Ein leerer Akku meldet sich durch mehrfaches Blinken der LED.

Einen der Akkus kann man sich jetzt für den ersten Gebrauch beiseite legen und den Zweitakku in der Zwischenzeit laden. Dank des beiliegenden 230v-Adapters muss der Akku nicht am USB-Port des Computers geladen werden. Hierbei wird der Akku auf das Gewinde des Ladegeräts geschraubt. Das Ladegerät signalisiert mit einer grünen LED einen vollgeladenen Akku, leuchtet sie hingegen rot, ist der Ladevorgang noch nicht abgeschlossen.

Schritt 2: Verdampfer

Verdampfergehäuse mit Verdampfer und BasisAuch hier sind nur wenige Handgriffe notwendig. Zuerst befreit man einen der fünf Verdampfer aus der Blisterverpackung. Anschließend das Verdampfergehäuse aufschrauben, den Verdampfer auf die Basis setzen und die Basis zusammen mit dem Verdampfer in das Gehäuse schrauben.

Jetzt noch das Verdampfergehäuse samt Verdampfer und Basis auf den Akku schrauben. eGo-C Akku und Verdampfergehäuse

Schritt 3: Tank

eGo-C Tank-MundstückIm letzten Schritt muss nur noch der Tank mit Liquid befüllt werden. Wer bereits Probleme hatte, einen Verdampfer aus der Blisterverpackung zu holen, der wird unter Umständen am Mundstück (Tank) seine Freude haben. Das Mundstück besitzt an einer Seite eine Kappe mit einem Loch, in das sich später der Dorn des Verdampfers schiebt und sich so mit Liquid vollsaugt. Der Tank des Mundstücks lässt sich am besten durch Abnehmen der Kappe befüllen. Das geht leider bei einigen Mundstücken sehr schwer. Manche Liquidflaschen verfügen angeblich über eine sehr feine Spitze, die ein Befüllen mit aufgesetzter Kappe ermöglichen. Einige Anwender nutzen auch eine Spritze mit stumpfer Nadel zum Befüllen mit aufgesetzter Kappe. Ich habe das Mundstück so bearbeitet, dass es sich leicht lösen lässt. Das muss man einfach selbst testen. Vielleicht hat man ja auch ein Mundstück erwischt, bei dem sich die Kappe leicht lösen lässt.

Nach dem Befüllen muss die Kappe wieder auf das Mundstück (fest draufdrücken) und schließlich kann das Mundstück in das Verdampfergehäuse geschoben werden. Hierbei nicht zimperlich sein und bündig reindrücken bzw. drehen. Vor dem ersten Zug sollte man dem Verdampfer eine Minute Zeit geben, damit er etwas von dem neuen Liquid aufnehmen kann.

eGo-C: Bereit für den ersten Zug

Schritt 4: Dampfen + Wartung

Jetzt kann auch schon losgedampft werden :). Neue Verdampfer schmecken oft eigenartig, da sie bereits mit einem nikotinfreien Liquid befeuchtet sind. Der Eigengeschmack dieses Werksliquids sollte nach 1-2 Tankfüllungen verschwinden. Beim Dampfen nicht zu schnell an der E-Zigarette ziehen. Ein Pfeifen deutet auf ein zu schnelles Ziehen hin. Ich dampfe ein sehr schwaches Liquid und ziehe daher länger an der E-Zigarette (4-8 Sekunden), habe dafür aber auch mehr Dampf. Hier muss jeder selbst sein optimales Dampfverhalten herausfinden, aber ohne es dabei zu übertreiben. Gerade nikotinhaltige Liquids dürfen in ihrer Wirkung nicht unterschätzt werden und müssen für gefährdete Personenkreise (z.B. Kinder) unzugänglich sein.

Nach Möglichkeit ein Trockendampfen des Verdampfers vermeiden, indem man den Tank frühzeitig wieder mit neuem Liquid füllt. Sofern die E-Zigarette von Anfang an kokelig schmeckt und im Hals ein beißendes/brennendes Gefühl verursacht – auf keinen Fall weiterdampfen. Das Gerät noch einmal auseinanderschrauben, den Verdampfer testen (evtl. einen anderen nehmen) und erneut versuchen.

Zur Wartung: Beim nächsten Akku-Tausch die Kontakte/Gewinde mit einem trockenen Papiertaschentuch reinigen – mehr ist aus meiner Sicht nicht nötig. Die Verdampfereinheit muss getauscht werden, sobald die E-Zigarette kokelig schmeckt oder nur noch wenig Dampf erzeugt. Das kann nach wenigen Tagen oder auch erst nach 6 Wochen der Fall sein. Einige Dampfer versuchen auch den Verdampfer zu reinigen und von alten Liquidresten zu befreien (Dryburn). Ich rate davon ab, werde aber in einem weiteren Artikel noch darauf eingehen.

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